Der betörende Schmetterling – verleiht der Lust Flügel
Höhenflüge sind hier garantiert: Wenn im Schlafzimmer der betörende Schmetterling zum Flügelschlag ansetzt, verliert der Sex seine Bodenhaftung – und vor allem das triste Grau seiner Alltagsroutine. Statt dessen dürfen Männlein und Weiblein zu einem Lusttrip abheben, der sie zu einem Erlebnis jenseits des Stellungsmainstreams entführt.
Dabei klingen die von dieser Sex-Variante geforderten Tribute zunächst einmal wenig verheißungsvoll. So müssen praktische Überlegungen angestellt, Positionen penibel eingehalten und ein Mindestmaß an weiblicher Gelenkigkeit unter Beweis gestellt werden – alles Dinge, die ansonsten eher einen Knick in die Lustkurve zeichnen. Und dennoch lassen die Urteile der Sexperten keine Zweifel gelten: Wer sich aus dem sicheren Kokon des Sexalltags befreien möchte, für den kann sich der betörende Schmetterling als wahrhaftiger Glücksfall entpuppen.
Wie darf man sich den betörenden Schmetterling in der Stellungspraxis vorstellen?
Bevor die Geschichte rund um Ihn, Sie und den betörenden Schmetterling zum spannungsgeladenen Höhepunkt gelangen kann, ist die Ausgangsposition der Protagonisten das entscheidende Eingangskapitel. Nur wer sich penibel positioniert, hat die Chance, den betörenden Schmetterling richtig in die Tat umzusetzen.
Dazu legt sich die Frau auf einer erhöhten Fläche auf den Rücken. Ob Wohnzimmertisch oder Waschmaschine – worauf Sie letzten Endes Platz nimmt, spielt keine große Rolle: Der Phantasie und den mobiliaren Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass sich ihr Gesäß danach etwa 30 Zentimeter unter dem des Mannes befindet, der in seiner vollen aufgerichteten Pracht vor ihr steht.
Ist diese Position erst einmal gefunden, wird es Zeit, das zweite Kapitel des betörende Schmetterlings aufzuschlagen. Darin hebt die Frau ihre Beine an und legt sie ihrem Liebsten auf die Schultern. Anschließend muss sie auch ihr Gesäß so weit nach oben katapultieren, dass es mit den Beinen und dem Rücken zu eine geraden Linie verschmilzt. Weibliche Körperspannung ist somit eine der unbedingten Voraussetzungen, ohne die der betörende Schmetterling seine Flügel hängen ließe.
Die Weichen für den finalen Showdown sind damit gesetzt: Er fasst seiner Liebsten an den Po, dringt in sie ein und kann zum heiß ersehnten Höhepunkt vorstoßen.
Der betörende Schmetterling: Sexy Durchstarter oder Sturzflug der Lust?
Bleibt die Frage zu klären, ob das Stellungsprozedere hält, was der Name verspricht: Bekommt die Lust tatsächlich Flügel? Und entfaltet der Schmetterling wirklich seine betörende Wirkung? Fest steht, dass der betörende Schmetterling schon anhand seiner Stellungspraxis unter den gängigen Sex-Alternativen (wie Amazone oder Budapester Beinschere als angenehme Abwechslung hervorsticht. Was dabei zunächst als anstrengende Herausforderung für die Frau erscheint, stellt sich am Ende als Möglichkeit dar, das Eindringen des Liebsten neu und intensiv zu erleben. So kann der Mann aus seiner Position heraus in einem neuen, ungewohnten Winkel sein Prachtstück ins Ziel bringen. Wenn Sie dann noch ihr Becken ein wenig kippt, werden Sie und Er beim Verschmelzen ungeahnte Tiefen erreichen – und damit einen Lustfaktor, der in ungeahnte Höhen schießt. Gerade die Frauen werden durch die intensive Stimulation ihres berühmt berüchtigten G-Punktes schnell Raum, Zeit und gelenkige Herausforderung vergessen.
Warum beim betörenden Schmetterling auch ein kleiner Einsatz große Wirkung entfalten kann
Klein, aber oho: Selten hat der Volksmund damit so recht wie bei der Schmetterlings-Stellung – zumindest in puncto Penis-Größe. Wer als Mann eher mit einer kleineren Ausgabe des männlichen Stolzes ausgestattet ist, kann gerade beim betörenden Schmetterling zu voller Größe auflaufen. Durch den günstigen Eindringungswinkel, der ein besonders tiefes Vorstoßen möglich macht, wird der weibliche G-Punkt auch mit kleinem Penis ideal erreicht. Die Frau kann ihrerseits den Effekt noch verstärken, indem sie ihre Schenkel leicht zusammendrückt. Auf diese Weise wird die Vagina verkürzt und vom Geschlechtsteil des Geliebten ganz und gar erfüllt.
Das flatterhafte Fazit
Bei aller Neugier auf ungewohntes Sex-Terrain und bei aller Lust auf Abwechslung bei der schönsten Nebensache der Welt – der oder vielmehr die ein oder andere dürfte sich womöglich durch die anstrengend klingende Stellungstheorie erst einmal abschrecken lassen. Zu Unrecht: Was nach hohen Anforderungen klingt, erweist sich in der Praxis als absolut machbar. Sicherlich geht zwar einfach anders – schwer aber auch. Mit ein bisschen Unterstützung vom Partner und etwas Körperspannung wird der Schmetterling problemlos gemeistert. Somit haben selbst weniger sportlich Ambitionierte keinen Grund, bei dieser Stellung die Flatter zu machen. Zumal sich der Einsatz lohnt: Wer erst einmal dem Schmetterling die Chance zum Betören eingeräumt hat, wird auch bald darauf wieder seinem Schatz vertraulich zuflüstern: „Baby, let`s fly away...let`s fly, let`s fly, let`s fly...“
