Die Schubkarre-Sexstellung – bringt die Lust ins Rollen
In der Kindheit war sie der Beweis von Vaters sonntäglichen Bemühungen im Garten oder auch unser erster fahrbarer Untersatz – doch so richtig in Fahrt kommt man beim Thema Schubkarre erst, wenn man die Erwachsenenversion kennt. Und damit sind nicht die modernen Blechgeräte aus dem Gartencenter gemeint, sondern das, was sich als Schubkarre in unseren Schlafzimmern abspielt.
Schubkarre: Wer bei diesem Stichwort nicht an zu transportierende Erdhügel denkt, sondern sich direkt die Kleider vom Leib reißt, beweist sich als echter Sexperte. Um es gleich vorwegzunehmen: Es handelt sich um eine Sex-Variante, die eine gewisse Athletik einfordert – die aber im Gegenzug in puncto Lust und Spaß auch großzügig austeilt.
Ob es nun tatsächlich lohnenswert ist, sich mit voller Allrad- und Körper-Power in eben dieses Sex-Abenteuer zu stürzen – dazu im Folgenden ein paar Entscheidungshilfen.
Wie bringt man sich für die Schubkarre in Stellung?
Wer sich mal im Bekannten- und Freundeskreis umhört, wie die Schlafzimmervariante der Schubkarre denn konkret umzusetzen sei, wird am Ende womöglich trotz diverser Tipps etwas ratlos bleiben. Der Grund: Man bekommt meist ganz unterschiedliche Antworten. Schnell drängt sich der Eindruck auf, es mit einer etwas konfusen Stellungskunst zu tun zu haben. Doch die Erklärung hierfür ist schnell geliefert: Beim Spiel mit der Schubkarren-Assoziation wimmelt es nur so vor Varianten und Abwandlungen. Vertikale Schubkarre, leidenschaftliche Schubkarre und chinesische Schubkarre – das sind nur einige Beispiele im unendlichen Varianten-Reigen. Und jeder entwickelt mit der Zeit seine ganz eigene Vorstellung von der „Ideal-Schubkarre“.
Allen Stelldichein gemein ist jedoch eines: Der Mann hebt die Frau stets an den Beinen an, während sie entweder auf dem Rücken liegt oder sich bauchlings auf den Armen abstützt. Für die Hüften der Frau besteht somit auf Bodenhaftung keine Chance. Da diese Position stark an das Schubkarren-Spiel erinnert, das einst schon zu Schulzeiten im Sportunterricht für viel Spaß sorgte, ist auch die Namensgebung für die Stellung schnell geklärt.
Als „Einstiegsmodell“ im Schubkarren-Angebot hat sich folgende Variante als bewährt erwiesen: Dabei liegt die Frau auf dem Rücken und hebt ihre Hüften an. Der Mann seinerseits geht auf das verlockende Angebot ein, indem er sich kniend zwischen ihre Beine positioniert, die Hüften mit den Händen umpackt und diese zu sich heranzieht. Während sie auf Schultern und Armen liegend von dem Mann angehoben wird, dringt er schließlich in sie ein. Was nach viel Technik und Anstrengung klingt, ist in Wahrheit keine unlösbare Akrobatik und (spätestens mit etwas Übung) absolut machbar. Als Frau kann man sich zudem die Stellung etwas erleichtern, indem man ein Bein über die Schulter des Partners legt.
Wer dennoch zunächst scheitert, sollte sich nicht entmutigen lassen: Die Schubkarre gilt sicherlich als „Sexvariante für Fortgeschrittene“, entlohnt aber mit einem hohen Lustfaktor – wie Schubkarren-affine Paare in Umfragen zu bestätigen wissen.
Warum sollte die Schubkarre-Sexstellung auf der To-Do-Liste landen?
Was treibt uns Menschen dazu, beim Sex das manchmal aberwitzige Stellungsspiel einzugehen? Es ist wie bei vielem anderen auch: der Reiz des Unbekannten, das Bedürfnis nach Abwechslung und die ständige Neugier auf unbekanntes Terrain. Gerade, wenn es komplizierter zur Sache geht, stellt sich schnell bei Paaren das Gefühl ein, zusammen etwas exklusives und außergewöhnliches erlebt zu haben – neue Lustgrenzen probiert und überschritten zu haben.
Und in der Tat: Die Schubkarre-Sexstellung zählt zu den Positionen, die sicherlich das Label „herausfordernd“ verdient haben. Wer sich aber nicht scheut, den ein oder anderen Fehlversuch hinzunehmen, darf am Ende seinen Lusthorizont erweitern und den Spannungsgrad im Schlafzimmer ein Stückchen weiter hochfahren – ein guter Grund also, die ein oder andere vor Anstrengung rosige Wange in Kauf zu nehmen. Da die Stellung aber nicht gerade zu den einfachsten gehört, hilft es, wenn die Partner miteinander vertraut und aufeinander eingespielt sind. Bei einem ersten Mal oder einem One-Night-Stand sogleich zur Schubkarre zu greifen, ist wohl nur in Ausnahmefällen ratsam.
Was tun gegen Langeweile bei der Schubkarre-Sexstellung?
Wer beim Lieblings-Schubkarren-Modell bereits ein leichtes Gähnen unterdrücken muss, kann dank der zahlreichen Schubkarren-Varianten bald wieder auf neuen Sinnespfaden rollen. Eine davon ist die sogenannte „leidenschaftlichen Schubkarre“. Dazu geht die Frau zunächst in den Vierfüßlerstand und legt dann Arme und Stirn auf einem Kissen ab. Derweil schnappt sich der Partner, der hinter ihr steht, ihre Fußgelenke und hält diese gut fest. Nun ist es an der Frau, die Beine anzuwinkeln und die Knie Richtung Brust anzuziehen. Ziel der Übung ist es, dass letztlich ihre Oberschenkel auf den seinen liegen, während er in sie eindringt. Wenn Sie mehr über Sexstellungen erfahren möchten, dann lesen Sie über die Schildkröte
